Theodora Bauer #8

Großhöflein, Wien (A)

Von Theodora Bauer ist Rainer beeindruckt, seit sie beide vor einigen Jahren den selben Drehbuchworkshop besuchten. Das gemeinsame Interesse an Utopien mündete in Rainers Gastvortrag bei einem Seminar, das sie an der Universität Wien leitete. Neuerlich hatte er die Gelegenheit, ihren überaus scharfen Verstand zu genießen.

Nun hat Theodora Bauer mit „Das Fell der Tante Meri“ ihren weithin wahrgenommenen Roman veröffentlicht. „Wow! Da hoffe ich bloß, dass ich meinen Bucherstling fertig habe, bevor ich doppelt so alt bin wie sie bei ihrem Debüt…“ (Rainer).

geb. 1990 in Wien

Theodora Bauer macht zurzeit im deutschsprachigen Raum mit ihrem Romandebüt einige Furore. In „Das Fell der Tante Meri“ strickt die junge Autorin eine komplexe Familiengeschichte zwischen Zweitem Weltkrieg und den 1980er Jahren. Sie überrascht und überzeugt in ihrem Erstling mit einer elaborierten und dennoch leichtfüßigen Sprache und einer Geschichte, die so manche skurrile Wendung nimmt.

Theodora, die seit Teenagertagen schreibt, kann bereits auf mehrere Auszeichnungen und Lesungen verweisen. Ihre Texte wurden in Anthologien und im Radio veröffentlicht. In ihrem Schaffen trachtet sie, Sprache in allen Facetten auszuloten, auch die Bühne, wie etwa bei Poetry Slams, scheut sie dabei nicht. Für die Autorin ergänzt sich das einsame Schreiben sehr gut mit dem Rausgehen.

Zum Schreiben zieht sich Theodora gerne in ihr Elternhaus zurück, dort in Großhöflein bei Eisenstadt findet sie die nötige Ruhe und Konzentration. Sie lebt im Burgenland und in Wien, wo sie Publizistik- und Kommunikationswissenschaft und Philosophie studiert. Wenngleich Philosophie und Literatur völlig andere Zugänge haben, findet Theodora Bauer doch in beiden ihr Bedürfnis wieder, die Welt verstehen zu wollen.

„Das Fell der Tante Meri“ ist im Frühjahr 2014 erschienen (Picus Verlag).

Bei der Außengestaltung kommt endlich Theodoras rosafarbener Nagellack zu seiner wahren und letztgültigen Bestimmung…

Obwohl wir alles ganz genau und mit extrem viel Spielraum geplanten hatten, waren wir natürlich wieder(!) fast zu spät.

1 Gipsbein von Theodora
1 väterliche Golfwiese/-platz
3 Wendemanheuver in der selben Straße
13 die nicht leicht auffindbare Hausnummer
200 rasenmähende Beobachter
2 fehlende Flaschen Trinkwasser wegen derer wir fast zu spät kamen
0,0 Dinge in der Dose(!!!)

macht zusammen genau 219,0