Beate Winkler #17

Malerin | Potentialentwicklerin

Wien (A)

Teil 1: Angst verstellt den Blick auf die Möglichkeiten

Beate Winkler ist  Malerin und Autorin (aktuelles Buch „Unsere Chance. Mut, Handeln und Visionen in der Krise“) und setzt sich seit vielen Jahren auch auf internationer Ebene für Menschenrechte ein. Sie führte uns auf jene Wiese, auf der Siegmund Freud die Traumforschung begründete. Das am 20. März 2015 geführte Gespräch wurde durch die Geschehnisse der letzten Wochen noch aktueller…

Teil 2: Respekt

geb. 1949 in Dresden

Beate Winkler beschäftigt sich seit langem mit der Kunst der Veränderung und versteht sich als „Co-Pilotin für Chancenvielfalt“, vor allem aber als Malerin.

Die engagierte Menschenrechts-Expertin war Direktorin der „Europäischen Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ (nunmehr „Agentur der Europäischen Union für Grundrechte“). Von einem Tag auf den anderen hat sie ihre Toppositionen verlassen und sich mit grundlegenden Lebensthemen auseinandergesetzt. Eigene Begabungen zu leben und andere Menschen dabei zu unterstützen, stehen seitdem im Zentrum.

Im März 2015 erscheint Beate Winklers neues Buch „Unsere Chance. Mut, Handeln und Visionen in der Krise.“ (Europa Verlag Berlin). Darin entwickelt sie angesichts der globalen Entwicklung mögliche Wege und Perspektiven. Die Zukunft brauche nämlich keine durch Ratlosigkeit und Depression handlungsunfähig gemachten Akteure, sondern aufgeklärte, emotional berührte und engagierte BürgerInnen.

http://www.beate-winkler.net/

Ein Beitrag auf Ö1 gab den letzten Ausschlag, in die Tasten zu greifen und Kontakt zu Beate Winkler für ein Trauminterview herzustellen. Bereits zuvor beeindruckte und inspirierte uns ihr Lebenslauf: Beate Winklers unermüdlicher und unerschrockener Einsatz für Menschenrechte im Rahmen ihrer Tätigkeiten in den höchsten und prominenten internationalen Gremien.

Aber auch die Vielfalt ihrer Ausdrucksformen, sei es als politisch Tätige, als Autorin, Malerin oder Potentialentwicklerin machte uns sehr, sehr neugierig. Naja und bei dem Titel ihres neuen Buches: „Unsere Chance. Mut, Handeln und Visionen in der Krise“ brauche ich wohl nicht mehr viele dazu zu sagen. Scheint, als ob wir ein ähnliches Anliegen verfolgen…

1895 (24. Juli) in diesem Jahr enthüllt Sigmund Freud just an diesem Ort das Geheimnis des Traumdes bzw. der Traumdeutung.
38 a Endstation der Wiener Buslinie mit der Beate Winkler sich unerschrocken mit einem ihr unbekannten Mann in der Dämmerung traf
14386 Quadratzentimeter wunderschön handbemaltes(!!) Seidenpapier für die Umhüllung der Dose
238 (mindestens) Wundersternchen die über die TraumDose verteilt wurden (auch heute noch finden wir immer wieder welche)
55 Minuten „Endfertigung“ nach Verschluss der TraumDose
Ergibt in Summe stolze 16.612 !